30.08.17

Das wird der Tag der Hausübergabe sein. Unser Bauleiter rief an und gab uns dies vorweg als Termin schon mal auf den Weg. Die nächsten Tage bekommen wir dann den vollständigen Bauzeitenplan zugeschickt. Wir freuen uns natürlich schon auf das Datum, aber auch über das Datum. 🙂 So können wir unsere Wohnung zu Ende September kündigen, die Eigenleistungen im und am Haus angehen und dann in Ruhe umziehen.

Aber auch auf der Baustelle ging es natürlich weiter. Die Zimmerleute haben die Decke zwischen Obergeschoss und Dachstuhl erstellt.

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Wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass wenn die Decke drin ist, es etwas dunkler in den Räumen wird, aber wir haben kaum einen Unterschied zum vorherigen Zustand „Dach drauf“ festgestellt.

Die Außenmauern sind fertig

Es hat sich mal wieder viel getan auf der Baustelle! Vor einer Woche sah das Haus noch so aus:

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Inzwischen ist das Haus komplett in seine späteren Aussenmauern gehüllt und die Maurer sind erstmal bis auf Kleinigkeiten fertig, die werden dann vor dem Putzen noch erledigt. Die Fensteröffnungen haben ihre endgültige Größe, die Öffnungen für die Rollädenkästen sind nicht mehr zu sehen.

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Und auch im Inneren sieht es nun ganz anders aus. Sämtlich Stützen sind verschwunden und die Räume wirken auf einmal viel größer.

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Wir hatten auch einen Termin mit dem Heizungsbauunternehmen. Dafür wurde von unserm Bauleiter ein Unternehmen ausgesucht, das unsere ausgewählte Wärmepumpe schon gut kennt. Wärmepumpen sind doch noch eher selten anzutreffen, es wird doch zu 80-90% eher Gas genommen. Der Termin war sehr nett und nach 90 Minuten hatten wir alle Höhen, Abstände etc, festgelegt. Die beiden Tage danach gingen die Monteure auch gleich ans Werk.

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Auch die endgültigen Luftöffnungen für die Wärmepumpe wurden eingesetzt. Die zuerst gesetzten waren deutlich zu klein. Diese notwendige Korrektur war aber bei Bauleiter und Maurern bekannt und konnte direkt umgesetzt werden.

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Diesen Freitag waren dann auch gleich wieder die Zimmerleute da und haben die Dachunterstände fertiggestellt.

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Unsere Heizung

Nun wollen wir auch noch mal ein Wort über unsere zukünftige Heizung verlieren. Wir haben uns nach einigem Überlegen für eine THZ 504 Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) von Tecalor entschieden. Da KFW 55 angestrebt war, so fern es sich rechnet, und eine zentrale Lüftungsanlage gesetzt war, passte dieses Kombigerät gut. Dieser Schrank steht dann später in unserem HWR.

Es handelt sich um eine Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe. Also einer Wärmepumpe, die sich die Wärme aus der Luft holt, verdichtet und damit das Wasser erwärmt. Bei der Fußbodenheizung reichen dann ja schon unter 30° als Vorlauftemperatur und für Warmwasser muss es dann etwas wärmer werden.

Und gleichzeitig ist es eine zentrale Lüftungsanlage, so bekommen wir dauerhaft frische vorgewärmte Luft ins Haus.

Beim Thema Wärmepumpe denken ja viele an die Geräte, die vor dem Haus stehen,  Lärm machen und die Nachbarn erfreuen. Wir fanden diese beiden Nachteile auch doof. Tönjes und Meichsner hat uns dann diese Alternative dazu angeboten.  Besser gesagt erst einmal das einfachere Modell, die THZ 404.  Von außen sieht man dann nur zwei 40cm große Abdeckgitter, für frische und gebrauchte Luft. Die von uns gewählte 504 ist etwas neuer als die 404 und mit der Invertertechnik ausgestattet. Das heißt, die Leistung der Anlage passt sich den Erfordernissen an und spart damit Strom, im Gegensatz zu den herkömmlichen Geräten. Ganz leise ist so eine Wärmepumpe wohl trotzdem nicht. Da wir sie ja drinnen aufstellen, ist die Lautstärke ein wichtiger Punkt. Auch hier soll die 504 deutlich besser, also leiser sein.

Und dann kommen wir zum Punkt Kosten. Durch die Wärmepumpe konnten wir insgesamt KFW 55 erreichen und damit die zu dem Zeitpunkt günstigen Kreditkonditionen sichern. Damit sparen wir, trotz der Mehrkosten für die Erreichung von KFW 55, durch Tilgungszuschuss und die günstigen Zinsen insgesamt gegenüber einer Umsetzung als Standard ENEV 2016 Haus. Wärmepumpen sind ja etwas verschrien, gerade auch was den Verbrauch angeht. Hier spielt die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ) eine Rolle. Sie stellt da welchen Faktor man an Strom hineinstecken muss um die gewünschte Wärmeenergie zu haben. Wenn man 8000kWh braucht um ein Haus zu beheizen, so würde eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 2 dafür 4000 kWh an Strom verbrauchen. Hier haben Luftwärmepumpen prinzipbedingt gegenüber z.B. Erdwärmepumpen einen Nachteil. Diese schaffen oft JAZ deutlich über 4, auch von 6 liest man. Die THZ hat laut Werbung bis zu 4,5.Wir erwarten nach Recherchen im Netz eher Werte um die 4, was heißt das man noch gut 2000kWh für die Heizung benötigt.

 

 

Mal ne kleine Pause

Nanu, so lang nichts mehr gepostet? Was ist da los? Manchmal fehlt dann doch die Zeit um sich kurz hinzusetzen und etwas zu schreiben.

Nach dem Richtfest hat sich auf jeden Fall noch was getan. Auf zwei Seiten wurde der Klinker-Spritzschutz gemauert und auf eineinhalb die Außenmauern. Diese Woche war es dann ruhig auf der Baustelle und keiner da. Dass es eine Pause geben würde hatten die Maurer schon erzählt und der Grund ist ein schöner: Einer der beiden ist Papa geworden. Von unserer Seite herzlichen Glückwunsch zur Geburt! 👶🏻🎉

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